Zahnarzt Wittstock
Jochen Wittstock - Zahnarzt Dr. Gero Wittstock - Zahnarzt und Facharzt für Oralchirurgie
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    Funktionsdiagnostik & -therapie: craniomandibuläre Dysfunktion (CMD) - Therapie

    So komplex die Ursachen und Symptome der CMD auch sind, so vielfältig sind auch die Therapiemöglichkeiten. In der Praxis Dr. Wittstock beginnt die Therapie der CMD jedoch grundsätzlich immer mit der Aufklärung über die Zusammenhänge und Bedeutung der CMD.

    Häufig ist schon die Aufklärung über die Ursache der Beschwerden für viele Patienten sehr hilfreich. Dies sorgt für Beruhigung beim Patienten, dass keine bösartige Erkrankung vorliegt und das zahlreiche Möglichkeiten für eine erfolgreiche Behandlung vorliegen.

    Diese innere Beruhigung sorgt für eine erste Entspannung, ist es doch Ziel, den Teufelskreis aus letztlich Stress und körperlicher/muskulärer Anspannung zu durchbrechen. Auf dieser Basis kann im Anschluss eine Therapie oder eine Kombination aus unterschiedlichen Therapieansätzen begonnen werden.

    Therapiemöglichkeiten der CMD sind:

    · Schienentherapie:

    Sogenannte Aufbissschienen ("Knierscherschienen") sind ein sehr wirkungsvolles Mittel zur Behandlung der CMD. Dabei handelt es sich um eine Kunststoffschiene die auf den Zähnen des Ober- oder Unterkiefers getragen wird (nachts, in einigen Fällen auch tagsüber).

    Durch das Tragen der Aufbissschiene gelangt der Unterkiefer beim Zubeißen nicht in die gewohnte, problematische Position. Dadurch werden Kiefergelenk und Kaumuskulatur entlastet. Neuromuskuläre Reflexkreise werden durchbrochen und es kommt zur Spannungslösung und Relaxation. Die Beschwerden gehen zurück.

    In der Praxis Dr. Wittstock werden die Aufbissschienen durch unseren Zahntechniker im praxiseigenen Dental Labor hergestellt. So können wir Aufbissschienen höchster Präzision herstellen. Zunächst werden dazu Abdrücke mit einem speziellen Abdruckmaterial von Ober- und Unterkiefer genommen und Modelle hergestellt.

    Anschließend werden die Modelle des Ober- und Unterkiefers in einen Artikulator (Gerät zur Simulation der Bewegung und Position des Unterkiefers in Bezug zu Oberkiefer und Kiefergelenken) eingepasst. In einigen Fällen wird zusätzlich mit einem Gesichtsbogen die genauen Unterkieferbewegungen direkt am Patienten registriert und auf den Artikulator übertragen. Dadurch kann eine Aufbissschiene noch individueller gestaltet werden.

    Im fachlichen Gespräch zwischen Dr. Wittstock und unserem Zahntechniker werden dann die Modelle sowie die Unterkieferbewegungen analysiert und eine funktionelle Aufbissschiene hergestellt.

    · Medikamentöse Therapie:

    Die medikamentöse Therapie ist insbesondere wirksam bei akuten Schmerzen oder akuten Schüben und kann eine funktionstherapeutische Behandlung sinnvoll unterstützen.

    Dabei kommen zum einen Analgetika (Schmerzmittel) zum Einsatz, die ihre Wirkung besonders gut in der Muskulatur und den Gelenken entfalten.

    Zusätzlich können Medikamente mit muskelrelaxierender Wirkung (Linderung von muskulärer Anspannung) gegeben werden. In der Kombination kann der Schmerz an sich und auch teilweise die Ursache, die angespannte Muskulatur, behandelt werden.

    Eine medikamentöse Therapie sollte jedoch nur kurzfristig gegeben werden, da sie sonst die Wirkung verliert und immer in eine funktionelle Therapie münden.

    · Physiotherapie:

    Physiotherapeutische Maßnahmen können zur Behandlung und Ergänzung einer Schienentherapie hervorragende Hilfe leisten. Dabei arbeiten wir in der Praxis Dr. Wittstock mit erfahrenen Physiotherapeuten zusammen, die sich auf die Behandlung der CMD spezialisiert haben.

    So können besonders akute, schmerzhafte Erkrankungen von Kaumuskulatur und/oder des Kiefergelenks gezielt behandelt werden. Weiterhin studiert der Physiotherapeut Übungen mit dem Patienten ein, so z.B. zur Koordination der Mundöffnungsbewegung, diese kann er dann bei Problemen selbstständig durchführen.

    Auch Kälte- und Wärmebehandlung können sich auf die Therapie positiv auswirken. Umfang und Art der Maßnahmen werden im Gespräch zwischen dem Patienten, dem Therapeuten und Dr. Wittstock besprochen, um eine möglichst schonende, aber effektive Wirkung zu erzielen.









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